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18-1-0 203 Vom "Ende des Flusses" (Acamar) bis zum "Wuschelkopf (Mao)": Was uns die (historischen) Sternnamen verschiedener Völker erzählen

Beginn Mi., 20.06.2018, 19:30 - 21:30 Uhr
Kursgebühr 12,00 €
Dauer 1 x
Kursleitung Dr. Michael A. Rappenglück M.A.

Seit frühgeschichtlicher Zeit, vor 5 bis 6 Jahrtausenden, haben Menschen Sterne benannt. Überliefert sind Sternnamen in vielen Kulturen weltweit. Man nutzte sie um die Figuren (z.B. Körperteile) der Sternbilder für das Gedächtnis, Positionen und Bezüge der Sterne und Sternhaufen untereinander und auch zu den Wandelsternen (Planeten) einprägsam zu bezeichnen, Tiere, Pflanzen, Gegenstände, Kleidungsstücke, Bauwerke oder besondere Eigenschaften zuzuordnen, Zeitpunkte im Jahreslauf, z. B. Ernte, zu markieren, Helligkeitsunterschiede, ihre auffällige Farbe oder einen besonderen Lichtwechsel zu betonen, Berufe oder berühmte Gestalten aus Mythen und Historie zu verewigen. Die meisten der heutigen historischen Sternnamen kommen aus dem Arabischen. Es gibt aber auch Bezeichnungen aus dem Sumerischen, Persischen, Lateinischen, Altgriechischen, Deutschen, Englischen, anderen Sprachen und Kunstworten. Manche Namensgebung ist trickreich: Der hellste Stern im Sternbild Delphin heißt „Rotanev“. Einfach rückwärts lesen, dann ergibt sich Venator (lat. Jäger, die Lateinische Form des Nachnamens des italienischen Astronom Niccolò Cacciatore. Die Namensgebung der Sterne bei anderen Völkern folgt dem jeweiligen kulturellen Hintergrund. Es gibt aber auch ähnliche Benennungen wie im Kulturraum des Orients und des Okzidents. Erfahren Sie an diesem Abend von wem, wann und warum welche Sterne in den Kulturen weltweit benannt wurden, mit besonderem Bezug zu den heute am Sternenhimmel gebräuchlichen Namen.




Kursort

Gilching, vhs, Fachraum 106

Landsberger Str. 17 a
82205 Gilching

Termine

Datum
20.06.2018
Uhrzeit
19:30 - 21:30 Uhr
Ort
Landsberger Str. 17 a, Gilching, vhs, Fachraum 106