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Mensch und Welt
H 057 Das Goldene Tor der Ekliptik: der Mond bei den
Plejaden (hybrid)
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Am 25. März passiert die Mondsichel das „Goldene Tor“ der Ekliptik,
d. h. sie geht zwischen den Offenen Sternhaufen der Plejaden und
Hyaden hindurch. Dies ist ein bezaubernder Anblick und kulturhisto-
risch interessant. Beide Sternhaufen bilden ein Portal auf der Ekliptik,
durch das sich die Sonne, der Mond und die Planeten gemäß ihren
Umlaufperioden hindurchbewegen. Im Laufe der Jahrtausende
befinden sich auch die wichtigen Punkte der Frühling- und Herbst-
Tagundnachtgleiche und der Sommer- wie Wintersonnenwende in
diesem „Tor“. Welche Bedeutung hatte das für die alten Kulturen
weltweit, seit dem Paläolithikum? Sie erfahren auch, was wir heute Oben: Radarkarte der Venus von verschiedenen Seiten aus gesehen. Die einzelnen
Originale wurden von der Raumsonde Magellan aufgenommen und sind von der NASA
über die offenen Sternhaufen der Plejaden und Hyaden wissen. Mit freigegeben - hier zusätzlich grafisch aufgewertet. Die verwendeten Farben entsprechen
einer besonderen Astrokamera am 0,5 m-Newton Teleskop der vhs keinen realen Farben der Venuskruste. Unten: UdSSR Venera 13 1982 - Venusboden
sehen wir dann die faszinierenden Kraterlandschaften des Mondes koloriert, Venera 13 und NASA. Bilder: PD, Wikipedia.
und schauen mitten in den offenen Sternhaufen der Plejaden. Ne-
benbei werfen wir noch einen Blick auf die Planeten Venus, Uranus
und Mars. Der Vortrag findet auch bei schlechtem Wetter statt. Bei
schönem Wetter besteht im Anschluss an den Vortrag die Möglich-
keit der Himmelsbeobachtung auf der vhs-Sternwarte.
1 x / Sa, 25.03.23, 20.00 - 22.00 Uhr * Gilching, vhs, Landsber-
ger Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr: 15,- € * 5 - 20 Personen H 059 Die ganz andere Schwester der Erde: Venus (hybrid)
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
H 058 Sonnenglut und Weltraumkälte: Merkur, der Der Morgen- und Abendstern, die Venus, ist eine bizarre und fremde
Welt. Ein Venustag dauert 243 Erdtage, länger als ein Venusjahr von
innerste Planet des Sonnensystems (hybrid) 225 Tagen und die Sonne geht im Westen auf und im Osten unter.
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A. Es gibt bis zu 11 km hohe Berge, beckenartige Senken, bis 8 km
Am 14.4.23 ist Merkur am Abendhimmel zu sehen. Der sonnennächs- hohe Vulkane, Lavakanäle und andere exotische Landschaften. Die
te Planet, mit 4878 km kleiner als der Jupitermond Ganymed und dichte Atmosphäre – der Druck am Boden ist etwa 90-mal höher
der Saturnmond Titan, umrundet auf einer stark elliptischen Bahn als auf der Erde – besteht aus Kohlendioxid (96 %) und Stickstoff
in ca. 88 Tagen die Sonne. Ein Merkurtag entspricht 59 irdischen (3,4%), mit Schwefelsäurewolken in 50-70 km Höhe. Bis 470 km/h
Tagen. Die Sonnennähe und die geringen Spuren einer Atmosphäre schnelle Winde wehen an der Wolkenoberseite. Der Boden, auf
(Wasserstoff, Helium) führen zu Temperaturen von +427° bis -173° dem sogar Raumsonden gelandet sind, ist bis 510° C heiß. Vor 600
C (Tag/Nacht). An den Polen gibt es bei -160° C kleine Mengen von Millionen Jahren wurde die Venus-Oberfläche durch Vulkanismus
Wassereis. Die bizarre Oberfläche zeigt Krater, Rillen, hohe Berge vollkommen umgestaltet. Was wissen wir heute über die Venus?
und das gewaltige Impaktbecken Caloris (1350 km Durchmesser). Ist Merkur ihr ehemaliger Mond? Welche Rolle spielt die Venus in
Merkur hat auch ein starkes Magnetfeld. Was wissen wir heute, vor der Überlieferung der alten Völker? Bei klarem Himmel werden wir
allem durch Raumsonden, über Merkur? War er einst ein Mond mit dem 0,5m-Newton Teleskop einen Blick auf die Venus werfen.
der Venus? Welche Bedeutung hatte er in der Kulturgeschichte Der Vortrag findet bei schlechtem Wetter ohne Online-Beobachtung
der Völker? Zu Beginn des Abends, falls das Wetter es erlaubt, statt. Kooperation mit der vhs Aichach-Friedberg.
beobachten wir Merkur durch das 0,5m-Newton-Teleskop der vhs. 1 x / Mi, 05.07.23, 19.30 - 21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger
Kooperation mit der vhs Aichach-Friedberg. Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr: 15,- € * 5 - 8 Personen
1 x / Fr, 14.04.23, 20.30 - 21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger
Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr: 10,- € * 5 - 8 Personen H 060 Geheimnisvoller Zwergplanet: Ceres (hybrid)
mit Dr. Michael A. Rappenglück M.A.
Nordpolregion von Merkur: Die gelben Regionen in vielen Kratern markieren Orte, In den Wochen um den 21.3.23 ist Ceres am besten zu beobachten.
an denen Beweise für Wassereis vorhanden sind (Radarbeobachtungen Arecibo Ceres ist der größte Zwergplanet (964 x 892 km Durchmesser) im
Observatory, Puerto Rico / Raumsonder Messenger). Das Eis befindet sich vor allem
in den dauerhaft lichtlosen Kratern, z.B. Prokofiev und Fuller. Fotocollage: NASA/Johns Hauptgürtel der Planetoiden zwischen Mars und Jupiter. Ceres benötigt
Hopkins University Applied Physics Laboratory/Carnegie Institution of Washington. ca. 4,6 Jahre um die Sonne. Ein Ceres-Tag dauert ca. 9,1 Stunden. Es
gibt Jahreszeiten, Impaktkrater, Eisvulkane (Kryovulkane), Erdrutsche,
Salzablagerungen, Kohlenstoffverbindungen, Wassereis und einen
Salzwasserozean ca. 40 km unter der Oberfläche, der das Fünffache
des auf der Erde vorhandenen Wassers enthält. Was wissen wir durch
Raumsonden und Teleskope im Weltraum wie auf der Erde 2023 über
den Aufbau, die Oberfläche und die Entstehung von Ceres? Könnte
es auf Ceres einfaches Leben geben? Welche Gemeinsamkeiten und
Verschiedenheiten gibt es zwischen Ceres und anderen Zwergpla-
neten, z.B. Pluto oder Eris (im Kuiper-Gürtel)? Wenn es das Wetter
erlaubt, wollen wir Ceres mit dem 0,5-m Newton Teleskop auffinden.
Kooperation mit der vhs Aichach-Friedberg und Neuburg.
1 x / Mi, 15.03.23, 19.30 - 21.30 Uhr * Gilching, vhs, Landsberger
Str. 17 a, Fachraum 106 * Gebühr: 15,- € * 5 - 8 Personen
12 Ihr direkter Draht zu uns: 08105-77 95 0

